Aktuelles

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Wir feiern Sankt Martin am 10. November

Zum Sankt Martinsfest sind die Klassen 1/2 und 3/4/5 mit ihren Laternen zur Grundschule am Dom gezogen und haben dort mit den Kindern gemeinsam gesungen und gefeiert.
Die Großen aus den übrigen Klassen hatten eine Meditationsstunde zum Heiligen St. Martin in der Aula.

Anschließend wurden große Martinsbrezeln in den Klassen miteinander geteilt.

Betriebsausflug am 22.09. - Wanderung auf der Fidei

Eine Schule für Burundi - Projekttage am 7. und 8. September

Burundi-Projekttage

Ganz ehrlich? Niemand unserer Schüler konnte etwas mit Burundi anfangen, als wir für Mitte September Burundi-Projekttage ankündigten – vermutlich ging es vielen Schülern auch anderer Schularten ähnlich, als sie erstmals Burundi hörten.

Keine Schande, … eigentlich! Schließlich ist Burundi kleiner als Belgien und auf einer Weltkarte (die ja eigentlich eine Landkarte der Erde ist) kaum zu erkennen. Selbst auf einer Afrikakarte er­scheint das Land nur als großer Punkt in Äquatornähe.

Die ‚Big Five‘ (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) sucht man hier vergebens, ebenso braungebrannte Touristen an tollen Badestränden; Exporte nach Europa und Deutschland finden kaum statt und ein Fußball-Länderspiel Deutschland vs. Burundi hat es auch noch nicht gegeben.

Wen interessiert da schon Burundi, eines der ärmsten Länder der Erde?

Was haben wir damit zu tun?

Aber: Hinter jeglicher Beschreibung eines Landes verbergen sich Menschen und ihre Schicksale. Deshalb war es für uns Lehrer im Vorfeld der Projekttage zunächst einmal wichtig, unsere Schüler für Burundi zu sensibilisieren – insbesondere für die aktuelle Situation dort und das alltägliche Leben der knapp 11 Mio Menschen, besonders der Kinder.

Wo es sinnvoll erschien, verknüpften wir Inhalte des Unterrichts mit Beispielen und Erfahrungen aus Burundi. In besonderer Weise eigneten sich hierfür gesellschaftswissenschaftliche Fächer wie Erdkunde, Geschichte und Sozialkunde; aber auch mehr wertorientierte und musische Fächer wie Religion und Musik boten vielerlei Möglichkeiten, Lebensbedingungen und -gewohnheiten in Burundi und anderen afrikanischen Ländern kennenzulernen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und die eigene Lebensweise zu relativieren.

Nicht zuletzt war und ist es uns ein Anliegen zu zeigen, dass ‚Kirche‘ (und wir als Teil davon!) den permanenten Auftrag hat, für andere da zu sein und dort tätig zu werden, wo Hilfe erwartet wird und notwendig ist.

Insofern stellt das gemeinsame Schulbauprojekt ‚Eine Schule für Burundi‘ aller Bistumsschulen für unsere Schülerschaft ein konkret-anschauliches Beispiel gelingender christlicher Nächstenliebe dar.

Die Projektangebote   ‚Wir basteln einen Regenmacher‘

‚Wir bereiten Obstsalat aus Früchten ferner Länder zu‘

‚Wir kochen afrikanisch‘

‚Wir lernen afrikanische Tänze kennen‘

‚Wir lernen Spiele aus Afrika kennen‘

‚Wir stellen Schmuck her‘

‚Wir töpfern kleine Gebrauchsgegenstände‘

spannten einen recht weiten Bogen, um sich in altersheterogenen Gruppen dem Alltag der Men­schen in Burundi und der afrikanischen Kultur zu nähern - wobei uns durchaus bewusst war, dass sämtliche Projekte positiv besetzte Aspekte Burundis bzw. Afrikas aufgriffen. 

Manch einem mag die Themenwahl daher allzu klischeehaft und unkritisch erscheinen – wir hielten es im Hinblick auf die Bedürfnisse unserer Schüler für legitim und geboten, so vorzugehen.

Die abschließende Präsentation zeigte, dass unsere Kinder und Jugendlichen viel Freude daran hatten, Unterricht in dieser kreativen Form zu erleben: mit viel Begeisterung und auch Stolz stellten sie die Arbeitsergebnisse ihrer Projektgruppen vor.

Und wir Lehrer? Wir sind uns sicher, dass die gemeinsamen Projekttage bei allen Beteiligten die Fähigkeit zu Empathie vergrößert hat – nicht nur hinsichtlich fremder Menschen und Kulturen in fernen Ländern, sondern auch im Hinblick auf das eigene, alltägliche Leben zu Hause, im Freundeskreis und in der Schule.

Burundi Plakat
Burundi Aktivitäten der Klassen
Präsentation von Filmen zum Thema

Töpferei ist ein traditionelles Handwerk in Afrika und wird schon von den Kindern gelernt. Auf diesen Spuren formten wir gemeinsam Gefäße, Schalen sowie ein kleines Windlicht und verzierten diese mit Ornamenten und Muscheln. Wir fertigten Anhänger und Schmuckstücke aus verschiedenen Tonsorten. Auch die Tiere aus Afrika waren uns ein Vorbild: es entstanden Skulpturen von Fischen, Krokodilen und natürlich auch vom Löwen.

Wir haben einen Regenmacher gebastelt.

Dabei handelt es sich um ein Musikinstrument, das ursprünglich aus abgestorbenen Kakteen gemacht wurde. Die Stacheln hat man einfach in den Kakteenstab reingeschlagen und dann in das Innere viele kleine Steinchen gefüllt.

Unser Regenmacher dagegen besteht aus einem Rohr aus Pappe. In dieses Rohr haben wir in gleichmäßigem Abstand ganz viele Nägel eingeschlagen.

Dann haben wir das Papprohr mit Küchenrollenpapier rundherum beklebt (mit viel Kleister), damit man die Nägel nicht mehr sieht und spürt. Eine Seite des Rohrs mussten wir zunächst offen lassen. Dort haben wir dann Reis und Linsen eingefüllt. Anschließend wurde auch diese Öffnung mit festem Papier zugeklebt.

Zum Schluss haben wir unseren Regenmacher mit Servietten (Afrika-Motive) beklebt und weiter dekoriert (Perlen, Federn …usw.). Die Tücken der Heißklebepistole mussten wir dabei auch erfahren.

Es war recht viel Arbeit, hat aber Spaß gemacht.

Projekt Schmuck

Wir kochen und essen wie in Afrika

Bevor wir angefangen haben unser Essen zuzubereiten, haben wir uns überlegt, was und vor allem wie in Burundi gegessen wird. In dem Film zu Beginn unserer Projektwoche haben wir gehört und gesehen, dass dort meistens mit den Fingern gegessen wird. Ob wir das wirklich auch machen müssen? Für einige in unserer Gruppe war das eine ganz komische Vorstellung.

Als wir uns dann die Zutaten angeschaut haben, haben wir  festgestellt, dass wir fast alles kannten. Es gab Kartoffeln, Möhren, Zucchini, Kichererbsen, Ingwer, Tomatensauce und Fleisch. Wir haben ganz viel geschält, geschnippelt, gerührt und gebraten um aus unseren Zutaten einen leckeren Eintopf zu kochen. Zu dem Eintopf gab es Fou-Fou, eine Art Püree, das eigentlich aus Yams hergestellt wird. Da es Yams bei uns aber nicht zu kaufen gibt, haben wir das Fou-Fou aus Hartweizengries und Kartoffelpüree gekocht.

Gegessen haben wir dann wirklich mit den Fingern. Das ging erstaunlich gut und hat sehr lecker geschmeckt. Auch unseren Gästen aus den anderen Projektgruppen, die wir zum Essen in die Küche eingeladen haben.   

In Burundi leben 90% der Menschen von Ackerbau und Viehzucht. Die meisten Bauern versorgen sich selbst und können kaum etwas verkaufen und zusätzlich Geld verdienen. Weil der Ertrag kaum reicht um die eigenen Menschen zu ernähren, werden die Produkte aus Burundis Landwirtschaft nicht in andere Länder verkauft. Deshalb gab es in den Geschäften rund um unsere Schule auch kein Obst aus Burundi zu kaufen.

Aber wir fanden viele Früchte, die aus anderen fernen Ländern nach Deutschland eingeführt werden: Ananas, Bananen, Datteln, Feigen, Granatäpfel, Honigmelonen, Kaktus­feigen, Kiwis, Kokosnüsse, Limetten, Mangos, Orangen, Papayas, Physalis und Zuckermelonen.

Von jeder Sorte  kauften wir etwas ein, schälten und schnitten fleißig und probierten erst einmal  jedes Obst einzeln. Einige Früchte waren den meisten von uns völlig un­bekannt – und nicht alles schmeckte jedem…

Schließlich bereiteten wir daraus leckeren Obstsalat zu, den wir aber nicht nur selbst verspeisten, sondern auch den anderen Schülern und den Lehrern anboten.

Toll, dass es uns gut geht und wir die Möglichkeit haben, auf  diese Weise ein Stück fremder Lebensweise kennen­zulernen. Und wir merken, dass andere Kulturen unser Leben bereichern können.

Projekttage Burundi – Afrikanische Spiele -  Outdoor-Erfahrung

Mit einer Gruppe von ca. 20 Schüler/innen haben wir uns zu Fuß auf den Weg in den Wald am Petrisberg gemacht. Dort haben wir erst einmal die Schuhe ausgezogen, um zu erleben wie es ist, wenn man barfuß im Wald läuft. Schließlich haben die Kinder in Burundi auch fast nie Schuhe an. Das hat ganz schön weh getan, aber es war auch lustig. Später haben wir im Wald das Murmelspiel „Ngoli“gelernt und in Mannschaften gegeneinander gespielt. Wir haben auch noch andere afrikanische Spiele ausprobiert. Für diese Spiele braucht man gar nicht viel, da die Kinder in Burundi kaum Spielzeug besitzen und zum Spielen Naturmaterialien oder Müll benutzen. Es war ein toller Tag!

Afrikanischer Tanz 

Afrikaner tanzen zu allen Festen und Feiern. Dazu trommeln oft nur die Männer. Die Trommeln haben verschiedene Größen und Klänge. Sie heißen Congas.

Wir haben auf afrikanische Musik getanzt und haben auch selbst getrommelt.

Die Stoffe haben wir angezogen, um zu spüren wie es sich anfühlt, mit langen Röcken und Gewändern zu tanzen.

Jetzt zeigen wir ein paar Takte aus unseren Tänzen .

Einschulungsgottesdienst am 15. August

Fürbitten im Einschulungsgottesdienst
Gottesdienst-Teilnehmer
Schatzkästchen und Sonnenblumen zur Begrüßung der neuen Schüler

Herzlich willkommen, Frau Enzinger!

Vereidigung und Glückwünsche von Schulleiterin Frau Neuhaus
Begrüßung im Schulgottesdienst
Frau Enzinger mit ihrer Klasse 1/2

Verabschiedung in den Ruhestand

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